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Climbing…

Markus am Anstieg zur Burg Tirol

In Südtirol ist es aktuell ziemlich warm – hatte ich schon mal erzählt, ne? Gut, dass wir unsere Rennräder dabei haben. Gibt nichts idiotischeres, als sich bei diesen Temperaturen mittags aufs Rad zu setzen. Wir haben es trotzdem getan. Ob wir verrückt sind? Ja, vermutlich.

Wir starten für eine kleine Nordrunde über Dörfer, vorbei an Obsthainen und Weinbergen hinauf zur Burg Tirol und über das gleichnamige Dorf wieder hinab Richtung Meran und entlang der Etsch zurück nach Lana. Das sollte zu schaffen sein. Ein bisschen mehr als 30 Kilometer und 600 Höhenmeter. Die fast 40 Grad Außentemperatur zu Beginn der Strecke setzen mir ziemlich zu. An fast jedem Brunnen, von denen es hier glücklicherweise sehr viele gibt, halten wir an, kühlen uns ab und wechseln das warme Wasser in den Trinkflaschen durch frisches, kühles Wasser aus dem Brunnen. Der Weg hoch zur Burg Tirol liegt zu großen Teilen im Schatten des Berges und bietet trotz der kontinuierlichen Steigung etwas Entspannung und vor allem spektakuläre Aussichten auf das Etschtal.

Nach einer ebenfalls spektakulären Abfahrt nach Meran (lieber Südtiroler, wir müssen nochmals über die Differenzierung Radweg vs. Wanderpfad sprechen) erleben wir dann das komplette Kontrastprogramm: Palmen und Villen: Meran. Eine Stadt, die im alten Glanz strahlt. Herrschaftliche Villen, die an die Sommerfrische erinnern, die viele Besucher vor über 100 Jahren hierher lockte. Vielleicht schaffen wir es die nächsten Tage nochmals für einen ausführlichen Spaziergang hierher. Bis dahin, gibt es hier noch ein paar Bilder unserer Rennrad-Tour durch die Dörfer und Obstgärten.

Straße in Tscherms, Südtirol
Markus bei einer Abkühlung am Brunnen
Rennradfahren bei fast 40° C - mit Sicherheit eine der schlechteren Idee, die wir zuletzt so hatten.
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