In Kooperation mit dem Urban Sports Club

Vor etwas mehr als zehn Jahren habe ich zum ersten Mal ein Yogastudio betreten. Ich war schon eine Weile für mein Studium in München und Sport spielte keine wirklich wichtige Rolle in meinem Leben. Ab und zu überredete mich eine Freundin mit zum Step-Aerobic im Zentralen Hochschulsport zu kommen. Relativ schnell musste ich feststellen, dass ich in dieser Sportart keiner glorreichen Zukunft entgegenblicke. Zu dieser Zeit entstanden überall in der Stadt kleine Yoga-Studios und wir beschlossen der Sache eine Chance zu geben. Ich war ziemlich nervös vor meinem ersten Besuch, weil ich absolut keine Ahnung hatte, was mich erwartet und gleichzeitig fühlte ich mich unglaublich glamorös ob der Tatsache, nun auch Teil der Yogi-Community zu sein. Wir gingen – natürlich – ins Jivamukti Studio in der Schellingstraße, wie gefühlt alle Bewohner der Maxvorstadt – zumindest alle weiblichen Studenten. So lagen wir also eng aneinandergereiht auf den Leihmatten des Studios und versuchten uns in Ujjayi-Atmung und Sonnengruß. Nach jeder Basic-Session, die einen beträchtlichen Teil meines studentischen Wochenbudgets in Anspruch nahm, ging ich beschwingt nach Hause und hatte das Gefühl dem Ideal ein Stück näher gekommen zu sein.

Das Studio in der Schellingstraße gibt es immer noch. Es ist kein Jivamukti-Studio mehr, wird aber immer noch von der gleichen Person betrieben wir vor zehn Jahren: Patrick Broome. Dieser Name hat, zumindest in München und wenn es um Yoga geht, Gewicht. Zu überregionaler Bekanntheit hat er es vor allem als Yogalehrer der Nationalmannschaft gebracht. Patrick Broome hat mittlerweile zwei weitere Yogastudios in München. Eines in er Innenstadt an der Prime Location am Amiraplatz und eines im Lehel. Wir sind dort mit unserer Urban Sports Club Mitgliedschaft eingecheckt und haben uns für euch umgesehen.

Über das Studio

Eine allgemeine Beschreibung für alle drei Locations zu finden, ist gar nicht so einfach. Sie sind in ihrem Charakter alle sehr unterschiedlich. Da wäre zum einen das Highlight-Studio direkt am Amiraplatz. Zentraler geht nicht. Ich starte hier wahnsinnig gerne in den Sonntag mit dem All Level Yogakurs um 10:30 Uhr. Anschließend treffe ich dann den Rest der Familie zum gemeinsamen Mittagessen irgendwo in der Innenstadt. Das Studio im Lehel ist zwar nicht ganz so gut zu erreichen, hat aber dafür sehr viel „Hinterhof-Charme“. Die Bilder in diesem Beitrag sind dort entstanden. Der Kursraum ist nicht so groß wie in der City, was zu einer sehr persönlichen Atmosphäre der Kurse beiträgt. Und dann ist da natürlich weiterhin das Studio in Schwabing, mit dem ich so viele schöne Erinnerungen verbinde und das ja irgendwie meinen persönlichen Start in die Yoga-Practice repräsentiert. Allen Locations gemein ist, dass sie sehr sauber und aufgeräumt sind, eine kleinen Bereich zum Verweilen vor und nach den Kursen anbieten und über ordentliche sanitäre Einrichtungen verfügen. Das ist ja besonders im Yoga-Bereich nicht überall so und deshalb auf jeden Fall hervorzuheben.

Patrick Broome Studio Lehel

Die Kurse

In den Patrick Broome Studios wird eine Vielzahl unterschiedlicher Formate angeboten. Das finde ich richtig gut, denn es ermutigt, auch mal neue Dinge, wie zum Beispiel Hang Loose, auszuprobieren. Was mir besonders gut gefällt ist die hohe Varianz im Zeitbedarf der einzelnen Kurse: Von langen Yogaklassen bis hin zu kurzweiligen Lunch Flows ist alles dabei. Das passt zu den Bedürfnissen urbaner Zielgruppen und vor allem zu meinem persönlichen Zeitbudget extrem gut.

In den Yoga-Kursen selbst habe ich eine große Bandbreite erfahren. Einzelne Trainer haben mich stark an vergangene Jivamukti-Zeiten erinnert. Bei anderen habe ich Asanas praktiziert, die ich vorher noch nicht kannte. Besonders gut hat mir die Morning Flow Klasse um 7 Uhr im Studio am Lehel gefallen. Sie nimmt in Sachen Tempo und Beweglichkeit Rücksicht auf die Uhrzeit und aktiviert mich immer perfekt für den Tag.

Was ist drin für Urban Sports Club Mitglieder?

L-Mitglieder können 8 x im Monat an den Kursen in den Patrick Broome Studios teilnehmen. S- und M-Mitglieder können das Kursangebot bei Patrick Broome leider nicht nutzen. Ähnlich sieht es in vielen anderen, beliebten Yogastudios in München aus. Deshalb würde ich allen, die gerne Yoga praktizieren raten, mindestens eine M-Mitgliedschaft abzuschließen. Der Check-In in den Studios funktioniert dafür herrlich einfach und wie in der App beschrieben. Ich hatte kein einziges Mal ein Problem, mich für die Kurse anzumelden. So soll das sein!

Über die Kooperation: Wir testen sechs Monate lang den Urban Sports Club kostenlos und stellen euch einzelnen Sportangebote und Studios hier auf dem Blog vor.