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Blogging Equipment und das neue Dell XPS Notebook

Das Dell XPS Notebook

Ich freue mich, heute mal über ein Thema zu schreiben, das viele Leser immer wieder anfragen: Unser Blogging-Equipment. Ich habe mich immer ein wenig gesträubt, einen Artikel über unsere Ausrüstung zu schreiben. Zum einen ist das kein geplant angeschafftes Set an Kameras und Objektiven und Laptops, das wir nur für diesen einen Zweck gekauft haben. Es ist vielmehr eine Reihe an Dingen, die wir eh schon hatten, ergänzt und ersetzt um weitere Dinge, die uns im Laufe der Jahre gefehlt haben oder kaputt gingen. Zum anderen finde ich, dass Blogging erstmal gar nichts mit der ultimativen Ausstattung zu tun hat. Dennoch kann man anhand der Artikel, die hier über die letzten acht Jahre (Wahnsinn, oder?) entstanden sind erkennen, wie sich unser Skillset und auch unsere Ausrüstung entwickelt haben. Wir sind keine ausgebildeten Fotografen, Drohnenpiloten oder Redakteure. Dennoch lieben wir die Inhalte, die wir hier erstellen und mit euch teilen. Und darum geht es doch irgendwie: das zu lieben, was man tut. Außerdem durften wir vor ein paar Wochen ein neues Stück in unserer Sammlung begrüßen (dazu unten mehr). Anlass genug also, das Thema mal aufzugreifen.

Unsere Blogging-Ausrüstung

Wir fotografieren seit knappen zwei Jahren nun mit einer Canon 5d Mark IV – ein lang gehegter Wunsch, den wir uns erfüllt haben. Das Modell geht weit über den Hobbybereich hinaus. Aber nachdem unsere alte Kamera kaputt ging, hatten wir Lust unsere Foto-Skills auf ein anderes Level zu heben und diesen Schritt noch keinen Tag bereut. Beim Thema Objektiv setzten wir auf Festbrennweiten. Wir fotografieren meist mit dem 50mm und 85mm Objektiv von Canon. Auf der Wunschliste steht aktuell ein 35mm Objektiv – aber das muss gerade noch ein wenig warten.

Die Drohnenaufnahmen, die ihr immer mal wieder auf dem Blog seht (zum Beispiel hier) machen wir mit der DJI Mavic Pro, einer tollen Drohnen im gehobenen Consumer-Bereich, die Videos in 4k produzieren kann. Wir produzieren gerade Material wie die Wahnsinnigen, kommen aber mit dem Schnitt nicht hinterher, was mich zum nächsten Punkt bringt:

Das wichtigste Gerät – neben unserer Kaffeemaschine (zählt auch zur Ausstattung, oder?) – ist ein leistungsfähiger Rechner. Extrem wichtig! Bilder bearbeiten, Videos schneiden, unterwegs Beiträge editieren… das macht nur Spaß, wenn der Computer auch die nötige Leistung mitbringt. Mit unserem bisherigen Geräten sind wir da immer wieder an die Grenzen gestoßen: Wir haben einen performanten festen Rechner (wie sagt man dazu) im Büro. Der ist super, lässt sich aber so schlecht unter den Arm klemmen ;)  Unterwegs waren wir bislang mit einem etwas älteren Notebook, das mit ein paar Bilder, dem iPhone Backup und dem Betriebssystem speichermäßig schnell am Limit war. Bis jetzt. Denn vor ein paar Wochen hat uns Dell ein neues Notebook zur Verfügung gestellt, das seitdem unser treuer Begleiter im Blogging-Alltag ist.

Unser Wechsel zum Dell XPS in der 13" Variante mit Intel Core i7

Unser neues Notebook muss ein paar Eigenschaften erfüllen, die für unsere Arbeit wichtig sind: Das Notebook muss kompakt und leicht für den Transport sein. Bei Shootings verbinden wir meistens die Kamera mit dem Notebook, um die Ergebnisse schneller bewerten zu können. Dazu soll es so schnell wie möglich sein, damit Videoschnitt unterwegs möglich ist. Im Gegensatz zur Bildbearbeitung gibt es bei Videoschnitt enorme Nachteile, wenn die Leistung des Computers nicht entsprechend hoch ist. Ein wenig kann man es sich vorstellen, wenn man die Dateigrößen von Raw-Daten (für Bildbearbeitung) mit 4k aufgelösten Videos vergleicht. Ein Bild hat in etwa 50 MB, eine typische Videosequenz bei uns jedoch schnell 3 GB. Will man aus diesen Einzelsequenzen ein zweiminütiges Video machen, ist ein Datenhandling von 200 GB keine Seltenheit. Wenn da die Maschine nicht flott ist, geht der Spaß am Schnitt schnell flöten.

Da wir für die Bearbeitung von Bild- und Videomaterial nur Produkte einsetzen, die es sowohl für Mac als auch Windows gibt, war die Entscheidung Mac/PC kein Killerkriterium. Deutlich wichtiger sind Akkulaufzeit, Design, Anschlussmöglichkeiten (zum Beispiel an einen externen Monitor) und idealerweise auch eine ökologisch sinnvolle Produktion. Was mir zunehmend wichtiger wird, ist eine mögliche Akkulaufzeitverlängerung über eine Powerbank, wenn wir Outdoor unterwegs sind.

Dell XPS

Als Dell auf uns zukam und uns vor einigen Monaten zu einem Kennenlernen einlud, wusste ich nicht viel über die Dell XPS-Serie. Beruflich bedingt kannte ich die aktuellste Prozessorgeneration von Intel („Coffee Lake“) schon damals, aber in welchen Produkten diese verbaut ist, war mir nicht transparent. Bei der Produktpräsentation wurde mir schnell klar, welch spannendes Paket Dell da geschnürt hat, indem sie neben dem Intel Core i7 weitere technische Innovationen in einem Gerät vereinen. Zwar konnte ich den Dell XPS in 13 Zoll auch damals schon kurz testen, ein realer Check im Bloggeralltag war aber mangels verfügbarer Hardware nicht machbar. Umso mehr habe ich mich gefreut, als nun ein XPS verfügbar und uns von Dell zum Test bereitgestellt wurde.

Das Unboxing macht Spaß, hochwertige Haptik und Optik überall, wohin man sieht. Dadurch, dass es nur wenige Teile sind (im Wesentlichen das Netzteil, der Laptop und ein Adapter) ist der Aufbau selbsterklärend, und sobald die Stromversorgung angeschlossen ist, starten wir den Laptop und damit das vorinstallierte Windows 10 Home. Die Lizenz lässt sich jedoch erst nach einem weiteren Neustart aktivieren. Ich starte mit der Installation aller wichtigen Programme. Applikation für Applikation, Template für Template und Dokument für Dokument kommt nun auf den Rechner und ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich eigentlich schon loslegen will.

Als alles fertig ist und ich mit dem Test starten will, nimmt mir Stephie das roségoldene XPS weg und verschwindet für ein durchaus bemerkenswertes Timeout. Auch ich habe anschließend Zeit zu testen und so lerne ich schnell Stärken und Schwächen des Geräts kennen. Aber, Moment mal: zu Hause testen? Hatte ich nicht von Mobilität, Schnitt unterwegs und Outdoor gesprochen? Und dann zu Hause testen? Geht gar nicht. Anziehen, ab geht’s in die Berge.

Wohlfühlstimmung am Coffee Lake

Wir stranden im Allgäu – die Lust auf Kaffee ist nach der knapp zweistündigen Fahrt groß – bei einem bekannten Kaffeeröster, von dem hier noch einiges zu lesen sein wird. Irgendwie passt hier vieles zusammen: in einer Kaffeerösterei mit einem Dell XPS 13, der einen Coffee Lake-Prozessor in sich trägt. Entspannung, Ruhe, guter Espresso. So kann ich arbeiten :-)

Zu Hause hatte ich glücklicherweise zentrale Windowsupdates durchgeführt, so dass es gleich losgehen konnte. Kamera ausgepackt, Tethering an und los gings mit einem kleinen Shooting. Alles funktioniert so reibungslos, wie ich es erwarte. Das Shooting wird intensiver, es kommt noch mehr auf die Details an, die uns der Bildschirm des XPS hervorragend aufzeigt. Wie fein der Screen auflöst wird noch deutlicher, wenn man es mit unserem alten Notebook vergleicht. Dazwischen liegen Welten, auch, wenn man beide in der Hand hält. Viele Notebooks werden als „leicht“ beworben, schließlich ist es ein zentrales Verkaufsargument für mobile Computer; oft lässt dann jedoch die Leistung zu Wünschen übrig

Als wir sehen wollen, wie ein, zwei (geshootete) Moods nachbearbeitet werden können und wir die Adobe-Produktpalette fordern, erkennen wir zwei Dinge: erstens die tadellose Performance des Geräts. So schnell habe ich noch nie auf dem Laptop gearbeitet. Fünf Sterne! Aber es stellt sich auch eine Schwachstelle am Dell heraus: das Touchpad als Mausersatz. Es macht nicht nur auffällig laute Klickgeräusche (beim Arbeiten in einem Café führt das zu ungewollter Aufmerksamkeit), und ist für den mobilen Arbeitseinsatz meiner Meinung nach nicht präzise genug ist. Es empfiehlt sich, eine Maus mitzunehmen, wenn man unterwegs auf exaktes Klicken angewiesen ist. Zudem berühre ich beim Tippen immer wieder unbewusst das Touchpad, wodurch der Cursor verrutscht, was mich extrem in meinem Arbeitsrhythmus stört.

Was hingegen einfach Bombe ist, ist die große 512 GB Festplatte. Hier stieß ich in der Vergangenheit immer wieder an die Grenzen. Nichts nervt mehr als während eines Shootings manuell Daten auf eine Festplatte ziehen zu müssen, weil das Volume auf dem Gerät voll ist. Eine Eigenschaft, die ich am Dell XPS 13 sehr (!) zu schätzen weiß.

Angenehm ist, dass der Lüfter des Notebooks zwar anspringt (die Programme fordern die Hardware derart, dass aktive Kühlung notwendig wird), dieser aber dezent im Hintergrund arbeitet.

Die Leistung des Notebooks sinkt auch im Akku-Modus nicht ab, zudem lässt sich die Performance zugunsten der Akkulaufzeit erhöhen, was für uns allerdings nicht notwendig war. Dadurch, dass Windows 10 nicht nur die Akkulaufzeit, sondern auch die Ladedauer der Batterie („Noch 58 Minuten bis zur vollständigen Ladung“) anzeigt, lässt sich der mobile Arbeitseinsatz sehr gut planen. Die Laufzeit des Laptops im Akkumodus ist meiner Erfahrung mit dem Dell XPS sehr von der Art der Anwendung abhängig. Bei gemischter Nutzung (kein stundenlanges Videostreaming oder Gameplay, aber durchaus intensive Nutzung von Grafikanwendungen und angenehmer Bildschirmhelligkeit) kann man einen Vormittag lang arbeiten. Die Mittagspause zum Nachladen genutzt, ist dann eine ausgiebige Arbeitssession am Nachmittag gesichert. Videospiele saugen den Akku aber sehr schnell leer, zu sehr beanspruchen Spiele dann die CPU als Rechen- und Grafikeinheit.

Noch nicht testen konnte ich das Laden des Notebooks über den USB-C Port durch eine Powerbank mit entsprechender Leistungsabgabe. Mir fehlt hierzu aktuell noch das Endgerät und im Alltag mit dem XPS habe ich es nicht vermisst, da der Akku wirklich gut ist.

Mein Fazit zum Dell XPS 13

Das Dell XPS 13 ist ein super Notebook, das wir sehr schnell zu schätzen gelernt haben. Es ist leicht, hat eine tolle Haptik, einen guten Akku und sieht dabei chic aus. Deshalb begleitet es uns noch häufig auf Reisen oder im Blogging-Alltag. Der Prozessor ist der Wahnsinn, diese Leistung hatte ich noch nie auf einem Notebook zur Verfügung. Besonders in Kombination mit dem hochauflösenden und übrigens fast randlosen Screen macht das Arbeiten auf diesem Gerät sehr viel Spaß – perfekt für unsere Bloggerei! Etwas enttäuschend fand ich das Touchpad, so dass ich am Schluss häufig wieder eine externe Maus vorgezogen habe. Das geht definitiv besser und ist bei diesem ansonsten so tollen Gerät wirklich extrem schade! Zusammen mit Windows 10 ist das Gerät eine sehr runde Sache und kann es in Sachen Komfort, Funktionalität und Leistungsfähigkeit mit jedem aufnehmen.

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