ANZEIGE

Die Fitness Flatrate im Erfahrungsbericht

Es gibt Menschen, die tagein tagaus nur eine Sportart machen. Ich gehöre nicht dazu. Vielleicht kann ich mir aber auch nur deshalb Abwechslung leisten, weil ich keine konkreten Ziele habe, die ich bei meinen Sportaktivitäten erreichen will. Wenn ich Sport mache, will ich abschalten. Alles, was mir dabei hilft und Spaß macht, kommt grundsätzlich in Frage. Egal, ob das das Badmintonspielen mit Freunden oder Joggen im Englischen Garten ist. Darüber hinaus probiere ich gerne neue Sportangebote möglichst früh aus und sammle Erfahrungen in Bereichen, die ich bisher noch nicht kannte. Umso spannender ist für mich das Konzept des Urban Sports Club, bei dem ich mit einer Mitgliedschaft an verschiedensten Sportaktivitäten in unterschiedlichen Clubs teilnehmen kann.

Der Urban Sports Club

Der Urban Sports Club (USC) ist ein Start-up aus Berlin und bietet seinen Mitgliedern im Rahmen von Sport-Flatrates Zugang zu Sportkursen, Fitnessstudios und Wellnessangeboten. Den Mitgliedern stehen insgesamt mehr als 40 verschiedene Sportaktivitäten und mehr als 1.500 Locations deutschlandweit zur Verfügung. Die Idee ist schnell erklärt und liegt auf der Hand: Anstelle vieler Mitgliedschaften und Punktekarten in einzelnen Studios haben USC-Mitglieder nur noch eine Mitgliedschaft beim Urban Sports Club. Über diese können sie nach wie vor auf die Angebote ihrer lokalen Anbieter zugreifen, ohne dort einen Vertrag abzuschließen. Der USC nennt das „flexible Sportflatrate“.

Der Urban Sports Club wurde vor fünf Jahren gegründet und erfreut sich steigender Beliebtheit; im Laufe der Zeit konnte der USC mit „Somuchmore“, „Fitengo“ und „99Gyms“ bereits drei Wettbewerber übernehmen und deren Angebote in das eigene Portfolio integrieren. Ziel ist, in jeder Stadt das umfangreichste Sportangebot zu liefern. Wir haben den Urban Sports Club in München getestet und möchten unsere Erfahrungen mit euch teilen.

Anmeldung & Mitgliedschaft beim Urban Sports Club

Der Anmeldeprozess funktioniert beim Urban Sports Club komplett digital – genauso wie der Check-in zu den einzelnen Kursen. Ihr benötigt keine Mitgliedskarte mehr wie im herkömmlichen Studio und könnt prinzipiell direkt nach der Anmeldung loslegen.

Wir wählen zunächst eine Mitgliedschaft aus. Diese gibt es in drei Varianten: S, M und L. Letztere ist die ultimative Flatrate für alle Sportfans. Zum monatlichen Preis von 99 Euro erhaltet ihr vollen Zugang zu allen Studios des Urban Sports Club (217 in München, zusätzliche 1273 Standorte in ganz Deutschland). Diese könnt ihr im Rahmen der L-Mitgliedschaft beliebig oft besuchen. Die S- und M- Mitgliedschaften sind limitierter und bieten weniger Studios zur Auswahl an (50/158 bei S/M in München). Im Rahmen der S-Mitgliedschaft können die Studios zudem nicht beliebig oft besucht werden. Bedeutet konkret: Ihr könnt viermal im Monat auf das Angebot des USC zurückgreifen. Die M-Mitgliedschaft erlaubt es euch, unbegrenzt viele Besuche in den für die Kategorie ausgelegten Studios zu machen und ist damit eine gute Alternative des Urban Sports Club zur deutlich teureren, großen Variante, der L-Mitgliedschaft. Mit nur etwas weniger verfügbaren Studios als bei der Vollmitgliedschaft, ist die M-Mitgliedschaft in München sicherlich eine gute Wahl. Nur Spa- & Wellness-Angebote sind aktuell nicht nutzbar (dafür müsstet ihr zwingend die Option „L“ buchen). Klingt komplizierter, als es in Wirklichkeit ist.

Preise der Mitgliedschaften

Preislich sind die Varianten S und M fair kalkuliert; ihr bezahlt 29 Euro/Monat bzw. 59 Euro/Monat bei drei beziehungsweise einem Monat Kündigungsfrist. Die kurze Kündigungsfrist ist im Übrigen auch ein großer Vorteil gegenüber dem klassischen Fitnessstudio-Modell, bei welchem ihr oft ein Jahr Mindestnutzungsdauer habt. Ich finde das super.

Rabatte für den USC

Rabatte gibt es beim Urban Sports Club eigentlich nur dann, wenn ihr einen Freundschaftscode erhaltet oder es eine konkrete Aktion vom USC gibt. Die Option „Freunde werben Freunde“ lohnt sich für beide Seiten (30 Euro Rabatt) – fragt also mal im Freundeskreis nach. Da sich Aktionen und Rabatte schnell ändern können, empfehle ich, dass ihr euch auf der Website des Urban Sports Club über aktuelle Rabatte informiert.

Urban Sports Club: Anmeldung und Studiosuche

Nach der Auswahl der Mitgliedschaft, der Eingabe meiner Zahldaten (ihr schließt ein Abonnement ab; Zahlung via Paypal oder Kreditkarte möglich) und der Hinterlegung meines Profilfotos bin ich nun vollwertiges Mitglied. Über die App oder auf der Website kann ich die Studios in meiner Stadt (bei uns war es München) suchen, die zu meiner Mitgliedschaft passen. Sollten da noch Fragen offen sein: ihr erhaltet parallel eine Onboarding-Mail. Die Mail soll auch in Zukunft etwas freundlicher getextet werden, haben wir gehört ;-)

Studioauswahl und Usability der App

Bei der Studioauswahl fand ich es etwas irritierend, dass mir auch Studios in Augsburg angezeigt wurden. Da nur wenige Münchner 70 Kilometer zum nächsten Sportkurs fahren, würde es sich aus meiner Sicht anbieten Augsburg als eigene Stadt anzulegen. Dadurch, dass auf den ersten Blick nicht immer direkt erkennbar ist, ob ein Club in Augsburg oder München sitzt, kommt es sonst unter Umständen zu Verwirrungen. Abgesehen davon ist die Usability von App und Website sehr gut. Durch die Umkreissuche weiß ich auch mit einem Blick auf mein Smartphone, welche Angebote konkret in der Nähe verfügbar sind. Ein deutlicher Vorteil zu anderen Fitness Flatrates, die ich schon genutzt habe.

Die Studios in unserem Test

Nach einer kurzen Suche fiel unsere erste Wahl auf „gettoworkout“. Das Training ist als Team-Workout konzipiert und garantiert ordentliches Auspowern bei funktionellem Training. Fühlt sich am Anfang ein wenig an wie Freeletics in der Gruppe, ist dann aber doch viel direkter, zumal unserem Coach Moritz nichts entgeht. Selbstbetrug? Unmöglich! :-) Umso sympathischer ist Moritz dann im Interview, welches wir Euch im Video zeigen.

Unsere zweite Studiowahl fiel auf crossfit:eo, einer Crossfitbox im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Crossfit ist ein High-Intensity-Training und kombiniert Elemente verschiedenster Sportarten in einem Workout. Nicht für zarte Nerven und Muskelstränge. Wie hart dort trainiert wird und was man sonst noch so wissen muss über die Crossfit-Box in München, seht ihr ebenfalls im Video.

Urban Sports Club: Unser Fazit

Wir haben einen Monat lang das Angebot des USC getestet. Was uns besonders gut gefallen hat, ist die sportliche Vielfalt, die durch die Mitgliedschaft möglich ist. Die Mitgliedschaften S, M und L sind allesamt attraktiv und in sich stimmig. Unsere Wahl würde vermutlich auf das mittlere Paket fallen, da es für uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bereithält.

Breites Angebot mit wenigen Lücken

Durch das große Sportangebot ist der Urban Sports Club den anderen Anbietern und Alternativen definitiv einen Schritt voraus; in München ist das Angebot bereits sehr gut, allerdings qualitativ noch ausbaufähig. Ich habe einige meiner Lieblingsstudios vermisst, die in anderen Angeobten enthalten sind. Je schneller der USC jedoch wächst (gerade im Verhältnis zu den Alternativen zum Urban Sports Club), umso mehr wird sich das Angebot auch in der Spitze verbessern. Das Team vom Urban Sports Club arbeitet zudem hart daran, das Angebot kontinuierlich zu erweitern. Und nicht zu vergessen: wir sprechen hier immer noch von über 200 Fitnessoptionen in München, das ist an sich schon eine kleine Sensation.

Zusammengefasst: Wir sind sehr happy mit dem Konzept, das der USC anbietet, weil es sehr gut zu uns und der Art und Frequenz, in der wir Sport machen passt. Minimale Kündigungsfristen kommen uns ebenso entgegen wie ein breites Sportangebot. Auch die Preise sind absolut fair. So macht Sport wirklich Spaß!