Fitrate Tester Markus

Wir durften das Angebot von Fitrate exklusiv für vier Wochen testen. Dafür haben wir zwei Tester ins Rennen geschickt – einen Mann und eine Frau. Uns interessiert nicht nur, was das Programm alles hergibt, sondern auch ob es von unseren Testern unterschiedlich bewertet wurde. Markus wurde mit einer silbernen Mitgliedskarte ausgestattet – dem Mittelklassewagen im Fitrate Abomodell sozusagen. Was er damit alles erlebt hat und wie sein Fazit ist, lest ihr hier.

Fitrate Fitness-Abo: Er sagt

Was ist im Fitrate-Abo enthalten?

Ich wurde für den Test mit einer silbernen Mitgliedskarte ausgestatet. Als „Silver Member“ zahlt man 66 Euro/ Monat und erhält dafür unbegrenzten Zugang zum Fitrate Sport- und Wellnessangebot. Es gibt darüber hinaus keine Beschränkungen was die Anzahl der besuchten Kurse/ Monat betrifft – jedoch darf ich mit der silbernen Karte nur 4 Besuche im gleichen Studio/ Monat absolvieren. Zudem sind im Vergleich zur Goldmitgliedschaft auch spezielle Angebote wie EMS, Massagen oder Skifahren nicht enthalten.

Was für Fitrate spricht

Ich mache gerne Sport und liebe die Abwechslung. Da kommt mir das Angebot von Fitrate sehr gelegen: viele Fitnessstudios mit unterschiedlichen Schwerpunkten und alles zugänglich durch eine Karte. Und auch im Test hat sich dies als die große Stärke von Fitrate herausgestellt: so war ich in den vier Wochen des Testzeitraums unter anderem bei einem TRX-Training, einem Functional Workout, bei einer Ernährungsberatung, im CrossFit Studio und einem Outdoor Training. Noch viel lieber hätte ich mehr gemacht, dafür reichte aber meine im Testzeitraum beschränkte Zeit nicht aus. Martina hat da deutlich mehr abgespult, hatte aber auch die Goldkarte ;-)

Mich hat es dennoch sehr motiviert, neue Dinge ausprobieren und dabei aus einem wirklichen großen Angebot auswählen zu können. Auch hat mir der Auswahlprozess an sich Spaß gemacht: will ich mich im Spinningkurs kardiomäßig auspowern oder habe ich eher Lust auf funktionelles Krafttraining? Probiere ich Yoga aus oder lasse ich mich massieren? Die Website von Fitrate ist dabei übersichtlich und vor allem mobil zugänglich (eine App wäre schön, weil gerade die vielen Filter bei der Angebotsauswahl etwas schlecht zu bedienen sind). Das alles finde ich sehr rund und hat mich überzeugt.

Was Fitrate verbessern muss

Ein paar Wehrmutstropfen habe ich dennoch ausgemacht. So kann man zwar grundsätzlich immer und je nach entsprechender Mitgliedschaft jedes Studio besuchen, allerdings sind die individuellen Konditionen äußerst unterschiedlich. So muss bei einem Studio eine telefonische Anmeldung 24h vorab erfolgen, ein anderes wünscht sich eine Hinterlegung im eigenen Buchungs- und Reservierungstool. Beim CrossFit eo München war dann die Website nicht aktuell, so dass wir quasi vor verschlossenen Türen standen – ein No Go. Bei der Wallbergbahn war zwar eine Bergauffahrt mit Fitrate möglich, aber die Talfahrt wiederum nicht. Bei genauerem Nachlesen auf der Website stand das auch so dort: fair enough! Aber: ich will nicht immer haargenau nachlesen müssen, was genau die Offerte ist (zumal sich die Angebote recht schnell ändern können, wie uns gesagt wurde), sondern will mich auch etwas darauf verlassen können, dass das Angebot dem entspricht, was man nach Studium der Studioseite erwarten würde. Etwas mehr Homogenisierung (so schwer diese auf Prozessebene auch sein mag) würde dem Ganzen hier noch gut tun. Sofern sich der Erfolg von Fitrate jedoch weiter wie bisher fortsetzt, gehe ich davon aus, dass die Studios noch mehr Anreiz dafür haben werden, sich hier gemeinsam und im Sinne der Plattform zu verbessern.

Auch lässt sich nicht ganz wegdiskutieren, dass die Studiobetreiber teils etwas argwöhnisch auf die „neuen“ Besucher gucken. Ich persönlich fand das schade, weil man insbesondere bei einer Goldmitgliedschaft natürlich nicht nachteilig behandelt werden will; da ist es (leider) ehrlicher, wenn die Betreiber nicht bei Fitrate mitmachen. Der Eindruck kann aber sehr individuell gewesen und daher nur kaum repräsentativ sein. Mir gings jedenfalls so.

Er sagt: Das Fazit

Ich mag Fitrate und finde das Konzept an sich top. Das Angebot ist riesig und die Breite der Sportarten sensationell. Besonders die Kunden, die eine Goldmitgliedschaft haben, dürften eine Verbesserung des Angebots erwarten. Insbesondere die Fitnessstudios, die sehr „spezielle“ Konditionen haben und auch nur mäßig begeistert sind, dass das Fitrate Publikum eher on-demand als in den klassischen 24 Monatsverträgen unterwegs ist, müssen hier nachlegen. Ich wünsche mir, dass Fitrate diesen Prozess aktiv mitgestaltet.

Hinweis: Für den Testzeitraum von vier Wochen erhielten wir von Fitrate eine kostenlose Mitgliedschaft um das komplette Programm ausführlich testen zu können. Markus und Stephie waren zuvor jedoch bereits auf eigene Kosten Fitrate Mitglieder und konnten sich so ein gutes Bild machen.