Unterwegs zum August-Schuster-Haus

Nicht alle Berge im Münchner Umland lassen sich Ende Dezember noch gut erklimmen. Ein bisschen Wetter-Glück gehört in den Wintermonaten neben einer idealen Berghöhe immer dazu. Wer dazu noch eine schöne aber nicht allzu fordernde Wanderung mit Einkehrmöglichkeit sucht ist auf dem Pürschling goldrichtig. Die Wanderung auf das August Schuster Haus in den Ammergauer Alpen war eines unserer Highlights im Winter 2015 (in der letzten Wintersaison war die Hütte leider geschlossen). An einem der wenigen warmen Dezembertage machten wir uns auf den Weg und wurden mit extra viel Sonne und einer herrlichen Aussicht belohnt.

Ausblick Wanderung Pürschling Wanderung zur August Schuster Hütte

Die Wanderung ist nicht sehr fordernd, dafür abwechslungsreich und führt größtenteils auf Forst- und Wanderwegen hinauf zur Hütte. Ich kann mich nur an eine kleine steile Passage erinnern. Auf das August-Schuster-Haus führen mehrere Wege. Wer es gemütlich angeht, startet am (kostenpflichtigen) Pürschlingparkplatz in Unterammergau und wandert durch die Schleifmühlklamm und später dann links abbiegend hinauf Richtung Josephskapelle (Dauer ca. 2 Stunden). Der Weg ist immer breit und gut zu gehen – ideal auch für Familien und im Winter eine beliebte Rodelstrecke. Es gibt natürlich auch einige anspruchsvolle Alternativen auf die Hütte zu gehen, zum Beispiel die über den Teufelstättkopf und von dort hinab zum August-Schuster Haus, das übrigens  auf dem E4 Fernwanderweg liegt. Die Hütte selbst hat eine große Sonnenterasse, auf der man es auch im Winter gut aushalten kann und eine wunderbare Aussicht über die Ammergauen Alpen. Im April und November ist das Pürschlinghaus geschlossen – darüber hinaus jedoch ganzjährig geöffnet.

Josephskapelle Pürschling Hüttenschild August Schuster Hütte

Für alle Münchner, die sich im gleichnamigen Sporthaus am Marienplatz ausrüsten ist die Hütte eh ein Muss: Sie ist nach dem Gründer des Sportladens benannt, der den Kauf in den 1930er Jahren mit organisiert hat.