Hier passiert im Moment nicht viel. Unsere Wochen sind gefüllt mit viel Arbeit und Schwimmbad-Besuchen. Ich lese wieder viel – was erstaunlich ist, denn gefühlt habe ich aktuell so wenig Zeit wie noch nie. Nachdem ich im letzten Herbst schon damit angefangen hatte, habe ich letzte Woche [amazon_textlink asin=’B019NVMPOA‘ text=’M Train‘ template=’ProductLink‘ store=’essenblog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’9969bf76-5ff5-11e7-a62a-27491883b4f7′] in einem Stück gelesen. Das Buch ist wirklich ein Schatz, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle etwas schräg wird und ich mich oft dabei erwischt habe, wie ich einzelne Absätze nur überfolgen habe. Ich mag die Patina, die den Erzählungen von Patti Smith anhaften und finde darin immer wieder spannende Gedanken, Themen und auch Buchempfehlungen, die ich auf meine Leseliste, Reiseliste (Rockaway Beach) oder persönliche Bucketlist packe (ein Nickerchen im Bett von Diego Rivera machen und in Veracruz Kaffee trinken – klingt nach einem Plan). Außerdem gefallen mir die darin abgebildeten Fotografien einfach wahnsinnig gut. Ich mag den tristen, manchmal körnigen Stil der Polariods und analogen Fotos. Und ich mag Geschichten übers Fotografieren – aus einer Zeit in der Abzüge noch nicht auf der Festplatte gespeichert wurden und schon mal auf einer Reise verloren gehen konnten.

Wetterstation Peißenberg

Sonnwendfeuer
Werbeschild Kramerladen
Kraut am Wegrand

Die Bilder sind auf dem Hohen Peißenberg entstanden. Das Meteorologisches Observatorium Hohenpeißenberg ist eine Bergwetterwarte und zwar die älteste der Welt. Ganz harmlos – auch wenn es von Außen ein wenig an LOST erinnert.