Kalifornisches Frühstück und Mittagessen in der Maxvorstadt

Jedes mal, wenn ich die Barer Straße entlang und am LAX Eatery vorbeilaufe, bekomme ich gute Laune. Schon von Außen sieht das Café/Restaurant, das sich an der Ecke zur Neureuther Straße befindet, komplett türkis angemalt, so gemütlich und einladend aus. Das Konzept des Ladens ist schnell erklärt: das LAX Eatery bringt (wie der Name erahnen lässt) einen Hauch Kalifornien in die Maxvorstadt. Kulinarisch steht damit ein guter Mix aus gesunder Trend-Küche (Acaí Bowl) und ungesunden Klassikern (Fluffy Blueberry Pancakes – leider geil!) auf der Karte, für den Kalifornien bekannt ist. Vor einigen Wochen haben wir das Kochbuch „Los Angeles – die Kultrezepte“ hier auf dem Blog vorgestellt. Genau diesen Food-Mix und diese Atmosphäre findet ihr auch im LAX Eatery.

Theke im LAX Eatery in München Maxvorstadt

Speisekarte LAX Eatery

Auf der Karte stehen viele süße aber auch herzhafte Gerichte für Frühstück und Mittagessen. Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass es hier einige Gerichte abseits der Standard-Frühstückskarte gibt. Wo in München kann man sonst wirklich gut Huevos Rancheros zum Frühstück genießen? Auch die restliche Speisekarte ist nicht von schlechten Eltern und ganz nach meinem Geschmack. Overnight Oats, Pancakes und Waffeln oder leckere Bowls, wie die Mango Madness Bowl, die ihr unten im Bild seht. Dazu gibt es frisch gepresste Säfte und guten Kaffee. Preislich liegt das LAX Eatery im Schwabinger Durchschnitt – günstig ist es aber nicht. Eine Bowl kostet zwischen 8,90€ und 9,90€, die Pancakes mit Blaubeeren 9,90€. Bezahlen könnt ihr übrigens nur mit Bargeld – das hat bei meinem letzten Besuch dort zu einem unfreiwilligen Ausflug an die Schellingstraße geführt.

Speisekarte LAX Eatery

Madness Mango Bowl

Pancakes mit Blaubeeren und Ahornsirup

Atmosphäre und Service

Das LAX Eatery ist ein sehr entspanntes Café, was sich auch konsequent durch die Einrichtung zieht. Bunte, spartanische Vintage-Holzmöbel bestimmen das Bild und geben dem LAX Eatery einen jungen, unaufgeregten Ton. Besucht wird das Lokal meist von jungem, urbanen Publikum zwischen 18 und 40 (persönliche Schäztung). An den Wochenenden ist es übrigens meist ziemlich voll – reserviert werden kann leider nicht, so dass ihr im Zweifel ein wenig warten müsst. Der Service war gut, immer sehr freundlich und flott und ging auch auf Sonderwünsche ein. Wir haben nichts auszusetzen. Volle Punktzahl!